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Universität Passau stellt Standards in der Lehrerbildung vor

Über welche Kompetenzen sollten Studierende, Referendarinnen und Referendare sowie fertig ausgebildete Lehrkräfte verfügen? Zu welchem Zeitpunkt ihres Werdegangs sollten sie diese am besten erwerben – und anhand welcher Indikatoren lassen sich diese Kompetenzen erkennen und bewerten? Antwort auf diese Fragen geben die Lehrerbildungsstandards, die an der Universität Passau in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet und bei einem schulartübergreifenden Praktikumslehrertag im Oktober vorgestellt worden sind.

Mitglieder der Arbeitsgruppe hinter den kürzlich vorgestellten Lehrerbildungsstandards (von links): Dr. Hans-Stefan Fuchs, Leiter des Praktikumsamtes für Grund- und Mittelschulen der Universität Passau, Prof. Dr. Jutta Mägdefrau, Sprecherin und wissenschaftliche Leitung des ZLF sowie Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt empirische Lehr-/Lernforschung, Dr. Sabrina Kufner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt empirische Lehr-/Lernforschung, Seminarrektor Peter Schmidhuber, zuständig für den Vorbereitungsdienst an der Regierung von Niederbayern, Studiendirektor Thomas Fraundorfner, Leiter des Praktikumsamtes für Gymnasien in Niederbayern, Katharina Jonas, Mitarbeiterin der Professur für Didaktik der Geschichte der Universität Passau und Beratungsrektor Christian Sobotta, Leiter des Praktikumsamtes für Realschulen in Niederbayern.
Mitglieder der Arbeitsgruppe hinter den kürzlich vorgestellten Lehrerbildungsstandards (von links): Dr. Hans-Stefan Fuchs, Leiter des Praktikumsamtes für Grund- und Mittelschulen der Universität Passau, Prof. Dr. Jutta Mägdefrau, Sprecherin und wissenschaftliche Leitung des ZLF sowie Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt empirische Lehr-/Lernforschung, Dr. Sabrina Kufner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt empirische Lehr-/Lernforschung, Seminarrektor Peter Schmidhuber, zuständig für den Vorbereitungsdienst an der Regierung von Niederbayern, Studiendirektor Thomas Fraundorfner, Leiter des Praktikumsamtes für Gymnasien in Niederbayern, Katharina Jonas, Mitarbeiterin der Professur für Didaktik der Geschichte der Universität Passau und Beratungsrektor Christian Sobotta, Leiter des Praktikumsamtes für Realschulen in Niederbayern.

Eine Arbeitsgruppe aus Praktikums- und Seminarlehrkräften, den Passauer Schulaufsichtsbehörden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Universität Passau und der Regierung von Niederbayern erarbeitete in den vergangenen zwei Jahren unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Mägdefrau (Universität Passau) Standards für die Lehrerbildung. „Bei diesen Standards handelt es sich um einen Anforderungskatalog, der für die verschiedenen Bereiche des Lehrerhandelns angibt, über welche Kompetenzen eine Lehrkraft nach den verschiedenen Ausbildungsabschnitten jeweils verfügen sollte“, erklärt Jutta Mägdefrau, die den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt empirische Lehr-/Lernforschung sowie das Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik (ZLF) der Universität Passau leitet. „Unser Ziel war, für die Selbstreflexion und die Beratung ein Instrument zu erarbeiten, aus dem hervorgeht, was eine Person während der Ausbildung auf bestimmten Qualifikationsstufen schon können sollte und was sie erst später können muss. Dadurch sind Leistungserwartungen nun sehr transparent.“

Beim Praktikumslehrertag auf dem Passauer Campus wurden in schulartübergreifenden Workshops Beratungssituationen und Rückmeldemöglichkeiten in der Betreuung von Studierenden erarbeitet sowie in weiteren Arbeitsgruppen Möglichkeiten diskutiert, die Standards weiter zu entwickeln und auf neue Bereiche zu übertragen. „Die abschließende Evaluation hat gezeigt, dass die Standards von den Lehrkräften überwiegend positiv bewertet wurden und dass sie sich als geeignetes Hilfsmittel zur Beratung von Studierenden im Praktikum einsetzen lassen“, freut sich Jutta Mägdefrau. „Wir werden diese Form des Austauschs und der Weiterentwicklung wiederholen und regelmäßig weitere Veranstaltungen dazu anbieten.“

Katrina Jordan | 14.10.2015

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