Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Fri, 14 Aug 2026 08:20:00 +0200 Fri, 14 Aug 2026 08:20:00 +0200 TYPO3 EXT:news news-46496 Tue, 11 Aug 2026 22:06:58 +0200 Lehramt international: Abschlussveranstaltung für Studierende aus aller Welt an der Universität Passau https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/lehramt-international-abschlussveranstaltung-fuer-studierende-aus-aller-welt-an-der-universitaet-passau Das Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik (ZLF) der Universität Passau hat in den Didaktischen Innovationslaboren (DiLab) eine feierliche Abschlussveranstaltung für internationale Studierende ausgerichtet. In diesem Rahmen wurden die Teilnehmenden verschiedener Programme geehrt und verabschiedet, die im Laufe des Jahres 2025 und des Sommersemesters 2026 wertvolle interkulturelle Erfahrungen gesammelt haben. Ein Höhepunkt der Feier war die Urkunden-Übergabe an fünf Lehramtsstudierende, die gefördert durch das Stipendienprogramm global.trex im vergangenen Jahr einen Auslandsaufenthalt absolviert haben. Drei von ihnen studierten fünf Monate lang an der Muskingum University in den USA, zwei an der Stellenbosch University in Südafrika. Außerdem machten die Stipendiatinnen und Stipendiaten in ihrem jeweiligen Gastland ein Schulpraktikum – neben dem Auslandsstudium wesentlicher Bestandteil von global.trex. „Die Zeit an der Stellenbosch University war eine einmalige Erfahrung“, sagt Stipendiatin Emma Müller. „Durch das Studium und das Praktikum konnte ich fachlich viel lernen und gleichzeitig eine neue Kultur intensiv kennenlernen.“

Teil der Veranstaltung war zudem die Verabschiedung der global.semester-Studierenden, die im Sommersemester 2026 am englischsprachigen 30-ECTS-Programm der Universität Passau teilgenommen haben. Das global.semester for future teachers verfolgt das Ziel, den interkulturellen Austausch zu fördern und die Integration der internationalen Studierenden – die dieses Jahr aus Israel, Südafrika und Tschechien kamen – ins Campusleben zu unterstützen. Und auch die Passauer Lehramtsstudierenden können an Veranstaltungen des global.semester teilnehmen und so zu Hause interkulturelle Erfahrungen sammeln (Internationalisierung@home).

Darüber hinaus wurden die Studierenden des neuen Masterstudiengangs International Education and Global Learning (MIEGL) verabschiedet. Sie haben ihr Präsenzsemester an der Universität Passau erfolgreich abgeschlossen. Für sie stehen nun Praktika – teilweise im Ausland – sowie der weitere Verlauf ihres Studiums an.

„Internationale Erfahrungen bereichern gerade angehende Lehrkräfte“, erklärt Prof. Dr. Christina Hansen, Studiengangsleiterin des MIEGL. „Sie fördern den Blick über den Tellerrand des eigenen Bildungssystems hinaus und stärken die interkulturellen Kompetenzen, die in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft und im Schulalltag von großer Bedeutung sind – denn Globalisierung ist auch in unseren Klassenzimmern Alltag – und damit muss man pädagogisch umgehen können.“ Neben Hansen nahmen Prof. Dr. Maximilian Sailer (Vizepräsident für Transfer und Lehrkräftebildung), ZLF-Vorstand Prof. Dr. Markus Pissarek, ZLF-Geschäftsführer Matthias Fuchs, Dr. Magdalena Sonnleitner (Leiterin des Praktikumsamts für die Lehrämter an Grund- und Mittelschulen) sowie Dr. Kathrin Plank und Dr. Jonas Scharfenberg (Lehrstuhlteam Prof. Dr. Christina Hansen) an der Veranstaltung teil, die mit Gesprächen über persönliche Erfahrungen und internationale Zusammenarbeit ausklang.

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Pressemitteilungen Dekanat SOBI Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik Studium Internationales
news-46489 Mon, 10 Aug 2026 18:16:31 +0200 Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät verabschiedet Absolventinnen und Absolventen des Sommersemesters 2026 https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/sozial-und-bildungswissenschaftliche-fakultaet-verabschiedet-absolventinnen-und-absolventen-des-sommersemesters-2026 Mit zwei festlichen Veranstaltungen hat die Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät der Universität Passau ihre Absolventinnen und Absolventen des Sommersemesters 2026 verabschiedet. Insgesamt konnten zahlreiche Bachelor-, Master-, Lehramts- und Promotionsabschlüsse gefeiert werden. Besonders hervorzuheben ist die akademische Feier der Lehramtsstudiengänge am 1. August 2026: Mit 152 Absolventinnen und Absolventen wurde dabei ein neuer Rekord erreicht. Den Auftakt bildete die Abschlussfeier der Bachelor- und Masterstudiengänge sowie der Promotionen am 17. Juli 2026. Im Hörsaalgebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät begrüßte Professorin Dr. Hannah Schmid-Petri, Prodekanin für Forschung und Internationales, die Absolventinnen und Absolventen sowie deren Familien und Freunde. Im Rahmen der Feier wurden die Promotionsurkunden an Herrn Dr. Andrés David Castro Lotero sowie an Herrn Dr. Philipp Dietrich übergeben und die Abschlussurkunden der Bachelor- und Masterstudierenden überreicht. An der Verleihung wirkten unter anderem Professorin Dr. Martina Padmanabhan, Professor Dr. Lars Rensmann und Professor Dr. Ralf Hohlfeld mit. Die Fachschaftsvertretung, repräsentiert durch Viola Hinrichs und Romy Sommer, überbrachte ihre Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen. Im Anschluss lud die Universität zu einem Empfang ein.

Am 1. August 2026 folgte die akademische Feier für die Lehramtsstudiengänge im Audimax. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen eines besonderen Meilensteins: Mit 152 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen verzeichnete die Fakultät die bislang größte Zahl an verabschiedeten Lehramtsstudierenden.

Die Feier wurde von Professor Dr. Maximilian Sailer, Vizepräsident der Universität Passau für Transfer und Lehrkräftebildung sowie ehemaliger Dekan der Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, eröffnet. Es folgten Beiträge von Dekan Professor Dr. Oliver Hidalgo, von Klaus Sterner, Schulamtsdirektor und fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Passau, sowie der Fachschaftsvertretung mit Julius Apfelbacher und Jule Gerl. Bei der feierlichen Gratulation an die Absolventinnen und Absolventen wirkten neben Professor Dr. Hidalgo auch Professor Dr. Maximilian Sailer, Professor Dr. Markus Pissarek, Sprecher des Zentrums für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik, Dr. Doris Cihlars sowie Klaus Sterner mit.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung waren die Vergabe des Studieren-mit-Kind-Preises sowie die Ehrung für eine erfolgreich abgeschlossene Habilitation. Die Auszeichnung mit dem Studieren-mit-Kind-Preis erhielt Jessica Schneider für die erfolgreiche Verbindung von Studium und Familienverantwortung. Außerdem wurde die Habilitationsurkunde an PD Dr.in Martina King im Habilitationsfach Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Schulpädagogik verliehen.

Musikalisch begleitet wurden beide Veranstaltungen von studentischen Duos, die mit Gesang und Instrumentalmusik für einen festlichen Rahmen sorgten. Zahlreiche Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Mitglieder der Universität nahmen an den Feiern teil und würdigten die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen.

Die Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Studienabschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

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Pressemitteilungen Dekanat SOBI Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik Studium
news-46486 Mon, 10 Aug 2026 09:46:57 +0200 Innovationstreffen für eine Lehrkräftebildung der Zukunft: Bayerische DigiLLabs kommen in Passau zusammen https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/innovationstreffen-fuer-eine-lehrkraeftebildung-der-zukunft-bayerische-digillabs-kommen-in-passau-zusammen Rund 30 Expertinnen und Experten der staatlich geförderten Kompetenzzentren für digitales Lehren und Lernen (DigiLLabs) aller bayerischen lehrkräftebildenden Universitäten kamen Ende Juli an der Universität Passau zusammen. Im Zentrum des DigiLLab-Vernetzungstreffens stand die Besichtigung der Didaktischen Innovationslabore (DiLab) am Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik (ZLF). Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Maximilian Sailer (Vizepräsident für Transfer und Lehrkräftebildung) und ZLF-Vorstand Prof. Dr. Markus Pissarek folgte ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Jutta Mägdefrau zum Thema „Wenn Räume Zukunft bilden. Warum innovative Lernräume mehr brauchen als gute Architektur“, der die Bedeutung einer Future Literacy auch in Bezug auf die Raumgestaltung in den Mittelpunkt stellte. Dieser Appell begleitete die anschließende Begehung der einzelnen DiLab-Räume: Das DiLab-Leitungsteam (Dr. Hannes Birnkammerer, Dr. Verena Köstler, Dr. Sabrina Kufner, Dr. Christian Müller) führte durch das sogenannte „Lehrkräfte- und Klassenzimmer der Zukunft“, durch das ZLF-Studio mit seinen vielfältigen Möglichkeiten für die Erstellung von Lehr- und Lernmitteln sowie durch den MakerSpace – eine offene Lernumgebung zum kreativen und kollaborativen Arbeiten mit verschiedenen Technologien und Materialien.

Das Netzwerktreffen bot außerdem Gelegenheit zum Austausch über relevante Herausforderungen, denen sich die Kompetenzzentren gegenübersehen. Die Teilnehmenden diskutierten über zentrale Themen und legten konkrete weitere Schritte fest, unter anderem zur Rolle der DigiLLabs bei der Professionalisierung zukünftiger Lehrkräfte im Bereich KI, zur anstehenden Integration von „BayernCloud Schule“ (ByCS, Plattform für digitalen Unterricht) sowie zu Möglichkeiten gemeinsamer Forschungsinitiativen und Antragsstellungen.

Alle DigiLLab-Vertreterinnen und -Vertreter nahmen wichtige Erkenntnisse aus dem Vernetzungstreffen mit und bedankten sich beim ausführenden Team der Universität Passau: „Es ist ein großer Gewinn, universitätsübergreifend mit unterschiedlichen Konzepten an denselben Themen zu arbeiten und sich dann darüber auszutauschen – das lässt andere Perspektiven und Lösungswege sichtbar werden und weitet den Horizont“, sagt ein Teilnehmer. „Auch wir hätten gerne so innovativ ausgestattete Räumlichkeiten für unsere Lehramtsstudierenden.“

Info: Die bayerischen DigiLLabs wurden im Rahmen der Initiativen Bayern Digital II und der Hightech Agenda zu dem Zweck eingerichtet, digitale Kompetenzen im Lehramt bereits im Studium zu stärken.

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Schulen Pressemitteilungen Dekanat SOBI Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik Studium
news-46460 Sun, 02 Aug 2026 19:43:27 +0200 Schüler gestalten Zukunft der Stadt: Projekttage zur Bildung für nachhaltige Entwicklung unter Beteiligung von TraUBe https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/schueler-gestalten-zukunft-der-stadt-projekttage-zur-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-unter-beteiligung-von-traube Das universitäre Forschungsprojekt TraUBe (Transformation universitärer Bildungsräume) beteiligte sich erstmals an den BNE-Projekttagen des Gymnasiums Leopoldinum, die am 23. und 24. Juli an der Passauer Altstadtschule stattfanden. Im Rahmen von drei Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen der Stadtentwicklung, des Klimawandels und des interkulturellen Zusammenlebens auseinander. Die Projekttage zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz BNE) an Schulen dienen der Auseinandersetzung mit den weltweiten Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen sowie dem Aneignen wichtiger Zukunftskompetenzen. Die Projektgestalterinnen und -gestalter von TraUBe, Michael Hübel, Dr. Ina Voshage, Jonas Wagener und Elias Wandl, konzipierten ihre Workshops im Rahmen des Ansatzes der transformativen Bildung, der anstelle von Faktenwissen eigenes Handeln anhand von Erfahrungen in den Vordergrund stellt und dadurch Selbstwirksamkeit vermittelt. Der Bildungsansatz regt dazu an, gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen und Veränderungen aktiv mitzugestalten. Während der Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler aktuelle Themen und Herausforderungen in Bezug auf das Zusammenleben unserer Gesellschaft aus wissenschaftlicher Perspektive betrachten und mit konkreten Erfahrungen vor Ort verknüpfen.

Im Workshop von Jonas Wagener hielten die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe ihre Ideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Passau auf einer digitalen Karte fest. Dafür nutzten sie die Online-Plattform PUBinPLAN, die an der TH Deggendorf entwickelt wurde. Durch diese digitale Bürgerplattform können Bürgerinnen und Bürger Einsicht zu aktuellen Planungen von Bauvorhaben ihrer Stadt oder Kommune erhalten, sowie eigene Ideen und Vorschläge dazu einbringen. „Während der Übung konnten die Schülerinnen und Schüler die Räume, in denen sie täglich in Passau unterwegs sind, durch neue Brillen wahrnehmen und hatten tolle Ideen für eine nachhaltige Stadtplanung vor Ort entwickelt, die wir im Projekt TraUBe weiterdenken wollen“, resümiert Wagener.

Michael Hübel und Elias Wandl moderierten den zweiten Workshop „Klimapuzzle“. Darin setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der Klimakrise auseinander. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden mögliche Handlungsoptionen, um den notwendigen ökosozialen Wandel auf lokaler Ebene voranzutreiben. Der Workshop förderte ein Verständnis der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels und darüber hinaus die Fähigkeit zur Teamarbeit und zum kritischen Denken.

Der Workshop unter Leitung von Dr. Ina Voshage widmete sich den Themen Migration, Flucht, Integration und Interkulturalität. Nachdem die Begriffe zunächst theoretisch von den Schülerinnen und Schülern in einer Gruppenarbeit geklärt wurden, konnte deren Bedeutung anhand von persönlichen Begegnungen und Erzählungen aus dem Lebensalltag von Menschen erfahren werden: Im „Café Deutsch“ kamen die Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse mit Menschen unterschiedlicher Herkunft ins Gespräch, zum Beispiel aus der Ukraine, den USA, Syrien oder Ägypten. In kleinen Gesprächsrunden wurde über Alltag, Hobbies, Sprachenlernen und Zukunftspläne diskutiert. Eine Reflexion schloss den Workshop ab und die wichtigsten Erkenntnisse hielt die Klasse auf Postern fest, die beim Schulfest am Freitagnachmittag präsentiert wurden. „Die persönlichen Gespräche haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Viele Schülerinnen und Schüler berichteten, Gemeinsamkeiten entdeckt und neue Sichtweisen auf Migration und Integration gewonnen zu haben“, erläutert Voshage. „Solche Begegnungen sind zentraler Bestandteil des transformativen Lernens. Dadurch, dass die Jugendlichen über persönliche Erfahrungen von Menschen gehört haben, mit denen sie bisher weniger oder gar nicht konfrontiert waren, konnten sie verschiedene Sichtweisen kennenlernen – ein wichtiger erster Schritt, um eigene Denk- und Verhaltensweisen zu hinterfragen.“

Die Beteiligung von TraUBe an den BNE-Projekttagen ist Ausdruck eines zentralen Anliegens des Forschungsprojekts: Wissenschaft stärker mit gesellschaftlicher Praxis zu verbinden. Gemeinsam mit städtischen Akteuren entwickelt das Projektteam von TraUBe innovative Bildungsformate, die Teilhabe und gesellschaftliche Transformation fördern. Lehrerin Irmgard Steflbauer zieht ein positives Fazit zur Zusammenarbeit: „Das Café Deutsch hat der Klasse z.B. Begegnungen ermöglicht, die im regulären Unterricht kaum entstehen können. Die Offenheit auf beiden Seiten, die Empathie der Schülerinnen und Schüler, mit der sie den Biografien der Deutschlernenden begegneten, und ihre intensive Reflexion haben gezeigt, wie wertvoll persönliche Gespräche für das gegenseitige Verständnis sind.“ Aufgrund der positiven Resonanz ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit im kommenden Schuljahr geplant. Das TraUBe-Projektteam freut sich darüber hinaus über Interessierte, die sich mit eigenen Ideen in zukünftige Formate einbringen möchten.

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Nachhaltigkeit Pressemitteilungen Dekanat SOBI Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik Projekt TraUBe
news-46377 Fri, 17 Jul 2026 10:04:14 +0200 „global.classrooms“: Internationale Perspektiven bei „Uni live – Campus trifft Stadt“ https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/globalclassrooms-internationale-perspektiven-bei-uni-live-campus-trifft-stadt Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Uni live – Campus trifft Stadt“ stellte sich am 8. Juli 2026 das Projekt „global.classrooms: Educational Journeys – tell your story“ vor. „global.classrooms“ ist Teil des Ehrenamt-Programms „All You Can Do“ (AYCD) der Universität Passau. Die internationalen Studierenden Erik Šámal (Tschechien), Vasiliki Kyrizopoulou (Griechenland), Tat Esranur (Türkei) und Glender Jabez (Kenia) erklärten das Konzept von „global.classrooms“ und berichteten den Besucherinnen und Besuchern, wie das Projekt ihre interkulturellen Kompetenzen und ihre persönliche Entwicklung gefördert hat.

„global.classrooms: Educational Journeys“ – organisiert vom Sprachenzentrum der Universität Passau und unterstützt vom Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik (ZLF) – ist ein internationaler, von Studierenden gestalteter Kurs, in dem die Teilnehmenden ihre persönlichen Erfahrungen mit Bildungssystemen verschiedener Länder teilen. In Präsentationen, Diskussionen und interaktiven Lernformaten setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen Bildungssystemen auseinander, vergleichen Erfahrungen aus dem Schulalltag und entwickeln interkulturelle Kompetenzen in einer offenen und kooperativen Lernumgebung. Dabei dient Englisch als Lingua franca für die internationale Kommunikation.

Als aktive Mitgestaltende von „global.classrooms“ bringen internationale Studierende ihre Erfahrungen im Bildungsbereich, ihre kulturellen Hintergründe und persönlichen Perspektiven ein und bereichern so das gemeinsame Lernen. Das Projekt ermöglicht deutschen und internationalen Studierenden einen intensiven Austausch und stärkt jene interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen, die für Studium, Beruf und Leben in einem internationalen Umfeld wichtig sind.

Gleichzeitig macht das Projekt sichtbar, dass sich die Universität Passau für Internationalisierung stark macht und sich als Welcome University begreift, in der internationale Studierende aktiv am Universitätsleben teilnehmen und sich in die regionale Gemeinschaft einbringen können. Als Teil des AYCD-Ehrenamt-Programm zeigt „global.classrooms“, wie studentische Initiativen den Dialog, gegenseitiges Verständnis und nachhaltige Verbindungen zwischen internationalen und deutschen Studierenden fördern – auf dem Campus und darüber hinaus.

Für die Zukunft planen die Organisatorinnen und Organisatoren, ausgewählte Termine von „global.classrooms“ auch für die Passauer Stadtgesellschaft sowie für Schulen in der Region zu öffnen. Durch den Austausch zwischen Studierenden, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern soll der Dialog zwischen Universität und Gesellschaft weiter gestärkt und interkulturelles Lernen über den Campus hinaus gefördert werden.

Seit dem Start von „global.classrooms“ im Jahr 2024 haben 34 Studierende aus 26 Ländern und Regionen über fünf Kontinente von ihren „Educational Journeys“ berichtet. Indem das Projekt Studierenden eine Plattform bietet, ihre Erfahrungen und Perspektiven zu teilen, leistet es einen nachhaltigen Beitrag zum interkulturellen Austausch und zur Förderung globalen Bewusstseins an der Universität Passau.

„global.classrooms“ in Zahlen:

  • 34 studentische Präsentationen
  • 26 Länder und Regionen
  • 5 Kontinente: Europa, Afrika, Asien, Nordamerika und Südamerika

Bisher gab es Beiträge aus Albanien, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, China, Kuba, der Tschechischen Republik, England, Ghana, Griechenland, Ungarn, Indien, Indonesien, Iran, Kenia, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Südafrika, Südkorea, Spanien, Taiwan, der Türkei, der Ukraine, den Vereinigten Staaten und Usbekistan.

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news-46368 Thu, 16 Jul 2026 11:00:32 +0200 Ohne NC: Lehramt Grundschule an der Universität Passau - jetzt bis 30.09.2026 einschreiben https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/ohne-nc-lehramt-grundschule-an-der-universitaet-passau-jetzt-bis-30092026-einschreiben Sie haben die Einschreibefrist für das Grundschul-Lehramtsstudium verpasst? Bei uns an der Universität Passau haben Sie noch bis 30. September 2026 Zeit - ohne NC. Ihr Studium wartet auf Sie:
- auf dem schönsten Campus Deutschlands: mit kurzen Wegen und idyllischer Lage direkt am Inn
- in einer tollen Studentenstadt: erschwingliche Wohnpreise, Urlaubsflair, hohe Lebensqualität
- an einer Universität, die sich fürs Lehramt stark macht: internationale Möglichkeiten, moderne Lernwerkstätten und vieles mehr

Weitere Informationen zum Grundschul-Lehramtsstudium an der Universität Passau:
www.uni-passau.de/lehramt-grundschule
www.zlf.uni-passau.de/studium/lehramt-an-grundschulen
www.uni-passau.de/lehramt

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Platzhalter-Kategorie Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik
news-46350 Mon, 13 Jul 2026 11:33:23 +0200 Lehrinnovation und Hochschulraumgestaltung: Impulse aus dem DiLab auf der HESD Tagung in Luzern https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/lehrinnovation-und-hochschulraumgestaltung-impulse-aus-dem-dilab-auf-der-hesd-tagung-in-luzern Die Didaktischen Innovationslabore (DiLab) in der Passauer Lehrkräftebildung waren Teil einer groß angelegten Erasmus+-Studie der Pädagogischen Hochschule Luzern, der Technischen Universität Delft (Niederlande) und der Charles Darwin Universität (Australien) zu Hochschulraumgestaltung und Implementierung innovativer didaktischer Konzepte in Hochschule. So beteiligte sich die Passauer Lehrkräftebildung auch an der Abschlusstagung des Projekts „HESD | Higher Education Space Development – Wege der Hochschulraumentwicklung zwischen Konvention und Wagnis“, die am 23. und 24. Juni 2026 in Luzern stattfand. Dort stellte das Passauer Team das DiLab-Konzept als Impulsgeber für die Weiterentwicklung von Hochschullehre vor: Prof. Dr. Jutta Mägdefrau stellte beim dialogischen Einstieg in die Tagung drei Thesen zu pädagogischer Hochschulraumentwicklung zur Diskussion. Das Leitungsteam DiLab war mit den beiden wissenschaftlichen ZLF-Referentinnen Dr. Verena Köstler und Dr. Sabrina Kufner vertreten, die zunächst die verschiedenen Räume des DiLab-Netzwerks mit ihren jeweiligen Schwerpunkten vorstellten und dann aufzeigten, wie diese Räume als Impulsgeber für die Weiterentwicklung von Hochschullehre konzipiert sind (Abstract des Beitrags).

Bei einem sommerlichen Grillabend kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch und die Jodelgruppe der PH Luzern brachte den Teilnehmenden ein Stück Schweizer Kultur näher. Die HESD-Tagung bot Gelegenheit für internationale Vernetzung weit über den deutschsprachigen Raum und Europa hinaus – mit verschiedenen Perspektiven aus Pädagogik, Architektur und Verwaltung zur räumlich-didaktischen Gestaltung von Hochschullehre und -räumen.

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news-46346 Sun, 12 Jul 2026 22:28:52 +0200 Erste internationale Summer School für Lehramtsstudierende an der Universität Passau https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/erste-internationale-summer-school-fuer-lehramtsstudierende-an-der-universitaet-passau Mehr als 25 Studierende aus neun Hochschulen und fünf Ländern sind Anfang Juli zur ersten internationalen Summer School für Lehramtsstudierende an der Universität Passau zusammengekommen. Vor dem Hintergrund drängender gesellschaftlicher Herausforderungen arbeiteten die angehenden Lehrkräfte eine Woche lang gemeinsam an entsprechenden pädagogischen Fragestellungen. Eröffnet wurde die internationale Woche unter dem Titel „School in the Age of Uncertainty: Teaching the SDGs“ am 29. Juni von Prof. Dr. Christina Hansen, Inhaberin des Lehrstuhls für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Diversitätsforschung und Bildungsräume der Mittleren Kindheit an der Universität Passau, und einer Keynote von Prof. Dandy George Dampson (University of Education, Winneba, Ghana), der derzeit zu Gast in Passau ist. Es folgten Grußworte von Prof. Dr. Markus Pissarek, einem der Leiter des Zentrums für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik (ZLF), Prof. Dr. Werner Gamerith (Beauftragter für Nachhaltigkeit) und Nina Ziegler von der Studierendenvertretung Lehramt (StuVeLA).

Angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen arbeiteten die angehenden Lehrkräfte eine Woche lang gemeinsam an pädagogischen Fragestellungen und gingen in intensiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Studierenden, Schülerinnen und Schülern sowie Schulleiterinnen und Schulleitern aus unterschiedlichen Bildungssystemen. Dabei nutzte die Gruppe neben den flankierenden Workshops die vielseitige Lernumgebung des ZLF, um unter anderem in Form von Pod- und Screencasts erste gemeinsame Ergebnisse präsentieren zu können.

Ein besonderes Highlight war das Work Shadowing am Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen (vertreten durch Dr. Andreas Schöps) und am Auersperg-Gymnasium Freudenhain in Passau (vertreten durch Katharina Martin): Neben einem umfassenden Einblick in die nachhaltige Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung beeindruckten die Schülerinnen und Schüler von FreiDay, einem schulischen Lernformat, bei dem wöchentlich vier Stunden am Stück selbstorganisiert an eigenen Projekten gearbeitet wird, mit einem Einblick in ihre laufenden Projekte rund um die Themen Mental Health und ökologische Nachhaltigkeit.

Auch touristische Aspekte des Austragungsortes Passau kamen im Programm nicht zu kurz – neben einer Campus- und Stadtführung mit Universitätsarchivar Mario Puhane organisierte die StuVeLA am Donnerstagabend einen internationalen PubCrawl.

Verantwortlich für das Programm zeichneten der Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Diversitätsforschung und Bildungsräume der Mittleren Kindheit (vertreten durch Dr. Kathrin Eveline Plank), in Kooperation mit den ZLF-Projekten fitESD.eu (vertreten durch Angelika Herzog, Luise Kwak und Theres Denzinger) und global.trex (vertreten durch Hazal Dogudan, Matthias Fuchs und Ophelia Blake), maßgeblich unterstützt durch das International Office der Universität.

Die Veranstaltung ist integraler Bestandteil des „global.semesters“ in Verantwortung von Dr. Jonas Scharfenberg und stellt den Auftakt einer künftig jeweils im Sommersemester angesiedelten Reihe dar.

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Nachhaltigkeit Pressemitteilungen Dekanat SOBI Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik Studium Internationales
news-46305 Mon, 06 Jul 2026 11:29:12 +0200 Universität Passau zieht positive Bilanz ihres dreijährigen Engagements im BayZeN https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/universitaet-passau-zieht-positive-bilanz-ihres-dreijaehrigen-engagements-im-bayzen Mit dem Abschluss des dreijährigen Engagements der Universität Passau im Zentrum für Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern (BayZeN) blickt die Universität auf eine intensive und erfolgreiche Mitwirkung im Handlungsfeld Betrieb zurück. Als eine von acht Trägerhochschulen hat sich die Universität Passau seit der Gründung des BayZeN im Jahr 2023 aktiv in die hochschulübergreifende Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz eingebracht. Im Fokus des Handlungsfeldes Betrieb steht der wirksame regelmäßige Austausch zwischen den bayerischen Hochschulen und Universitäten, um gemeinsame Konzepte, Strategien und gelebte Praxis für einen nachhaltigen Hochschulbetrieb weiterzuentwickeln und den Weg zur klimaneutralen Hochschule zu unterstützen. So gestaltete die Universität Passau mehrfach die regelmäßig öffentlich stattfindende digitale BayZeN Informationsveranstaltung zu Themen wie Energie- und Umweltmanagementsysteme, Energieeffizienzgesetz oder Nachhaltigkeit in der Hochschulgastronomie mit. Die Passauer Koordination unterstützte die sechs Arbeitsgruppen: Klimaschutzmanagement, Nachhaltiger Betrieb, Treibhausgasbilanzierung, Beschaffung/Entsorgung, Green IT (in Zusammenarbeit mit dem Digitalverbund Bayern) und Einführung des Umweltmanagementsystem EMAS. Die drei letztgenannten wurden während des dreijährigen Engagements der Universität Passau aufgebaut, weitere Arbeitsgruppen stehen in den Startlöchern. Alle Arbeitsgruppen sind dabei so aufgestellt, dass sie auch nach dem Anschub und der Unterstützung der thematischen Koordination der Universität Passau ihre Agenden weiterverfolgen und die Arbeit fortsetzen können.

Besonders erwähnenswert sind die Produkte, die in den Arbeitsgruppen entstanden sind: So etwa der Beschaffungs- und Entsorgungsleitfaden, der Maßnahmenkatalog Green IT, die Klimaschutzkonzepte, die alle das digitale Werkzeug BayCalc zur Treibhausgasbilanzierung verwenden, oder der sog. EMAS-Konvoi zur Einführung des Umweltmanagementsystems. Bei diesem hat sich aus dem BayZeN heraus ein Kompetenzteam gebildet, das Hochschulen bei der Einführung von EMAS mit eigenen Formaten hochschulspezifisch unterstützt und berät.

„Die Mitwirkung im BayZeN bedeutete wertvolle Impulse für den Austausch mit anderen bayerischen Hochschulen und unterstützte die Weiterentwicklung nachhaltiger Strukturen im Hochschulbetrieb sowie die Vernetzung. Es war sehr bereichernd, mit den engagierten Akteurinnen und Akteuren aus den unterschiedlichen Standorten zusammenzuarbeiten“, erläutert Florian Stelzer, der als thematischer Koordinator im BayZeN für die Universität Passau aktiv war. Das BayZeN selbst versteht sich als Plattform für Austausch, Kooperation und Vernetzung an bayerischen Universitäten und Hochschulen in den Bereichen Forschung, Lehre, Betrieb, Transfer, Innovation und Entrepreneurship, Kommunikation, Studierendeninitiativen sowie Governance.

„Mit ihrem Engagement hat die Universität Passau die gemeinsamen Ziele des BayZeN aktiv mitgetragen und zur Stärkung nachhaltiger Hochschulentwicklung in Bayern beigetragen“, ergänzt Prof. Dr. Werner Gamerith, Beauftragter der Universität für Nachhaltigkeit sowie langjähriges Mitglied der BayZeN-Steuerungsgruppe. „Auch künftig bleibt die Förderung von Nachhaltigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz in Passau ein wichtiger Bestandteil des universitären Selbstverständnisses“.

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Nachhaltigkeit Pressemitteilungen Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat FIM Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik
news-46304 Mon, 06 Jul 2026 11:22:47 +0200 Neues Kooperationsseminar der Universität Passau vernetzt Lehramtsstudium und Referendariat – Schwerpunkt Inklusion https://www.zlf.uni-passau.de/aktuelles/meldung/neues-kooperationsseminar-der-universitaet-passau-vernetzt-lehramtsstudium-und-referendariat-schwerpunkt-inklusion Das Projekt BAS!S 2.0 hat sich zum Ziel gesetzt, die Phasen der Lehrkräftebildung enger zu verzahnen – insbesondere die erste und zweite Phase, also Studium und Referendariat. Ein neu entwickeltes Kooperationsseminar bietet Lehramtsstudierenden nun die Möglichkeit, bereits während des Studiums Einblicke in das Referendariat zu gewinnen und in den direkten Austausch mit Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern zu treten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Inklusion. Das erste BAS!S-Kooperationsseminar fand gemeinsam mit Melanie Neulinger-Seil (Mittelschulseminarleiterin, Seminarbezirk MS I/2) und Dr. Roland Kufner (Mathematikdidaktik) statt. In der Mittelschule St. Nikola konnten die Teilnehmenden am 19. Mai in einer Seminarmitschau eine Mathematikstunde zum Thema „Umfang von Rechtecken“ erleben. Im Fokus der anschließenden Nachbesprechung standen die inklusiven Anteile des Unterrichts. „So erhielten die Studierenden authentische Einblicke in die schulische Praxis und das Referendariat, während meine Lehramtsanwärterinnen und -anwärter fachdidaktische Aspekte des inklusiven Mathematikunterrichts nochmals bewusst reflektieren konnten“, erklärt Melanie Neulinger-Seil. „Das Seminar ergänzt den Universitätsalltag hervorragend“, findet auch Lehramtsstudierender Richard Haas. „Es eröffnet einen anderen Blickwinkel als die bisherigen Praktika, besonders im Hinblick auf die Planung und Durchführung von inklusivem Unterricht“.

In der theoretischen Nachreflexion am 9. Juni referierte Dr. Florian Salzberger (BAS!S-Projektteam) über Inklusion im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und stellte den Bezug zu den konkreten Individualisierungs- und Differenzierungsmaßnahmen der gezeigten Mathematikstunde her. Dr. Roland Kufner ergänzte die Perspektive mit einem Vortrag zur Inklusion in der Mathematikdidaktik. „Der fachdidaktische Input zum Thema Inklusion im Mathematikunterricht bot viele interessante Anregungen für die weitere Arbeit“, sagt Lehramtsanwärterin Tatjana Kupper. „Besonders spannend war auch der Austausch zwischen allen Beteiligten.“

Das Seminar wurde mitbegleitet von Simone Rauch, Mittelschulbotschafterin an der Universität Passau, und Praktikumsamtsleiterin Dr. Magdalena Sonnleitner. „Im Fokus des BAS!S-Kooperationsseminars stand die Verzahnung von schulpraktischer Durchführung und wissenschaftlicher Theorie zur inklusionssensiblen Förderung von Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht der Mittelschule“, so Dr. Roland Kufner. Das Seminar ist so konzipiert, dass es künftig für alle Schularten und Fachdidaktiken genutzt werden kann. Ziel ist es, das Format fest in der Passauer Lehrkräftebildung zu verankern.

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Pressemitteilungen Dekanat SOBI Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik Studium