Die internationalen Studierenden Erik Šámal (Tschechien), Vasiliki Kyrizopoulou (Griechenland), Tat Esranur (Türkei) und Glender Jabez (Kenia) erklärten das Konzept von „global.classrooms“ und berichteten den Besucherinnen und Besuchern, wie das Projekt ihre interkulturellen Kompetenzen und ihre persönliche Entwicklung gefördert hat.
„global.classrooms: Educational Journeys“ – organisiert vom Sprachenzentrum der Universität Passau und unterstützt vom Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik (ZLF) – ist ein internationaler, von Studierenden gestalteter Kurs, in dem die Teilnehmenden ihre persönlichen Erfahrungen mit Bildungssystemen verschiedener Länder teilen. In Präsentationen, Diskussionen und interaktiven Lernformaten setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen Bildungssystemen auseinander, vergleichen Erfahrungen aus dem Schulalltag und entwickeln interkulturelle Kompetenzen in einer offenen und kooperativen Lernumgebung. Dabei dient Englisch als Lingua franca für die internationale Kommunikation.
Als aktive Mitgestaltende von „global.classrooms“ bringen internationale Studierende ihre Erfahrungen im Bildungsbereich, ihre kulturellen Hintergründe und persönlichen Perspektiven ein und bereichern so das gemeinsame Lernen. Das Projekt ermöglicht deutschen und internationalen Studierenden einen intensiven Austausch und stärkt jene interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen, die für Studium, Beruf und Leben in einem internationalen Umfeld wichtig sind.
Gleichzeitig macht das Projekt sichtbar, dass sich die Universität Passau für Internationalisierung stark macht und sich als Welcome University begreift, in der internationale Studierende aktiv am Universitätsleben teilnehmen und sich in die regionale Gemeinschaft einbringen können. Als Teil des AYCD-Ehrenamt-Programm zeigt „global.classrooms“, wie studentische Initiativen den Dialog, gegenseitiges Verständnis und nachhaltige Verbindungen zwischen internationalen und deutschen Studierenden fördern – auf dem Campus und darüber hinaus.
Für die Zukunft planen die Organisatorinnen und Organisatoren, ausgewählte Termine von „global.classrooms“ auch für die Passauer Stadtgesellschaft sowie für Schulen in der Region zu öffnen. Durch den Austausch zwischen Studierenden, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern soll der Dialog zwischen Universität und Gesellschaft weiter gestärkt und interkulturelles Lernen über den Campus hinaus gefördert werden.
Seit dem Start von „global.classrooms“ im Jahr 2024 haben 34 Studierende aus 26 Ländern und Regionen über fünf Kontinente von ihren „Educational Journeys“ berichtet. Indem das Projekt Studierenden eine Plattform bietet, ihre Erfahrungen und Perspektiven zu teilen, leistet es einen nachhaltigen Beitrag zum interkulturellen Austausch und zur Förderung globalen Bewusstseins an der Universität Passau.
„global.classrooms“ in Zahlen:
- 34 studentische Präsentationen
- 26 Länder und Regionen
- 5 Kontinente: Europa, Afrika, Asien, Nordamerika und Südamerika
Bisher gab es Beiträge aus Albanien, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, China, Kuba, der Tschechischen Republik, England, Ghana, Griechenland, Ungarn, Indien, Indonesien, Iran, Kenia, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Südafrika, Südkorea, Spanien, Taiwan, der Türkei, der Ukraine, den Vereinigten Staaten und Usbekistan.